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Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2014

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Einat Betzalel nimmt ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Israel. Sie singt von Toleranz und Frieden. In ihrem Programm singt sie sowohl jüdische Volkslieder als auch Gebete und israelische Evergreens.

 

 

Ruben Frankenstein Dozent der Judaistik an der Universität Freiburg bietet eine kleine Führung durch Freiburg vom Platz der Alten Synagoge bis zur heutigen Synagoge unter der Überschrift "Henny Schmuckler oder das koschere Freiburg damals und heute" an.

 

Die Thora schreibt sehr strenge Speisegesetze vor, welche Speisen genau koscher, also tauglich und unbedenklich sind. Diese Vorschriften bleiben von säkularen Juden meist unbeachtet, werden aber von gesetzestreuen Juden sehr strikt eingehalten. In Israel sowie in den großen Metropolen der Welt ist es kein Problem koschere Restaurants, Hotels und Geschäfte zu finden, die solche Produkte anbieten. Kleinere jüdische Gemeinden, wie zum Beispiel Freiburg, haben es schwerer koschere Nahrung zu liefern. Dennoch hat es schon seit eh und je, Bemühungen gegeben diesem Bedürfnis gerecht zu werden, im Interesse der frommen Juden, die in Freiburg wohnten oder dort geschäftlich zu tun hatten oder die wie heutzutage, als Touristen die Stadt besuchen.

 

 

Natalia Herrera-Szanto eine gebürtige Freiburgerin war als freiberufliche Schauspielerin auf vielen Bühnen im deutschsprachigen Raum tätig. Heute führt sie auf eine theatralische Zeitreise durch das jüdische Freiburg seit dem Mittelalter.

 

 

Myriam Halberstam führt kindgerecht in die Biographie von Leah Goldberg, der Grande Dame der israelischen Literatur ein, und liest aus ihrem beliebtesten Kinderbuch vor. "Zimmer frei im Haus der Tiere" ist ein Kinderklassiker geworden und erhielt von der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendliteratur den Preis "Buch des Monats" im April 2012.

 

Myriam Halberstam ist Journalistin, Filmemacherin und Kinderbuchautorin. Als Amerikanerin in Deutschland aufgewachsen, mit Stationen in New York und Tel Aviv, lebt sie heute mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Berlin. Im Frühjahr 2010 gründete sie den Ariella Verlag.

 

 

Nancy Cote wird im Anschluss an die Ausstellungseröffnung aus einem ihrer eigenen Kinderbücher auf Englisch vorlesen, deutsche Übersetzung (Myriam Halberstam) Sie wird darüber hinaus mit Kindern einen Zeichenworkshop veranstalten. Am Vortag des Workshops wird von Nancy Cote ein wandgroßes Gemälde im Jugendraum des Gemeindezentrums an die Wand vorgezeichnet, am 14.9. können die Kinder das Wandgemälde ausmalen und vervollständigen.

 

Die Künstlerin Nancy Cote hat über zwei Dutzend Bilderbücher illustriert und fünf selbst verfasst. Sie ist Preisträgerin des US National Awards für Künstler. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen und Sammlungen in den USA ausgestellt. Nancy Cote unterrichtet an der Rhode Island School of Design und lebt in Somerset mit ihrer Familie.

 

 

Sofia Falkovitch ist die erste Frau, die in Deutschland als Synagogalkantorin ausgebildet wurde. Ihr Repertoire spannt einen Bogen vom Barock über Klassik, Romantik bis zu zeitgenössischen Kompositionen, dabei nimmt die Improvisation im Chasanut eine sehr wichtige und besondere Stellung ein.

 

Liturgie, Oper, Volkslieder in Hebräisch, Russisch, Deutsch

Klavierbegleitung:  Lidia Kalendareva (mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe)

 

Zu Beginn der Veranstaltung: Dokumentationsfilm

(Dauer 20 min.)

 

Sofia Falkovitch wuchs in Moskau und Berlin in einer künstlerisch geprägten Familie auf. Schon als Kind galt ihre Leidenschaft dem jiddischen Lied, mit dessen Kultur sie von klein auf vertraut ist. Während ihrer Aufenthalte in Deutschland und Kanada widmete sie sich kontinuierlich dem Studium der Musik, der Bildenden Künste und dem Journalismus und wirkte regelmäßig bei Konzerten und internationalen Festivals mit. Sie verfügt über eine klassische Gesangsausbildung und zeigt ein breites musikalisches Interesse. Mit ihrem originellen Programm „Wüstenrituale" ging sie bereits auf Tournee. Als Schauspielerin wirkte sie in zahlreichen Inszenierungen mit, darunter in der russischsprachigen Theaterproduktion Franzuskie Strasti, sowie bei anderen Projekten des Theaters „O!" im kanadischen Montreal. Darüber hinaus moderierte sie die beliebte Kulturfernsehsendung „Russian Hour" und arbeitete als Journalistin für RTVi Overseas Media in New York.

 

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