BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
CALSCALE:GREGORIAN
PRODID:-//WordPress - MECv6.1.5//EN
X-ORIGINAL-URL:https://www.jg-fr.de/
X-WR-CALNAME:Israelitische Gemeinde Freiburg
X-WR-CALDESC:
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE
BEGIN:VEVENT
CLASS:PUBLIC
UID:MEC-c0e8517b1fe0b5270f3f41d4b56d6118@jg-fr.de
DTSTART:20221027T170000Z
DTEND:20221027T200000Z
DTSTAMP:20221017T074000Z
CREATED:20221017
LAST-MODIFIED:20221017
PRIORITY:5
TRANSP:OPAQUE
SUMMARY:Von der Idee zum Projekt – Aspekte der NS-Erinnerungsarbeit in Freiburg | Vortrag von Marlis und Andreas Meckel
DESCRIPTION:\nJüdische Kulturtage Freiburg 5783 | 2022\nNS-Erinnerungsarbeit stößt sehr schnell an ihre Grenzen, wenn es darum t, emotionale Inhalte zu vermitteln. Wie können Terror und Angst, Verzweiflung und Not in einem zutiefst inhumanen System\nverständlich gemacht werden? Das Schweigen in der Nachkriegszeit hatte die Entwicklung eines Bewusstseins für das Ge­schehene verhindert – und viele Zeitzeug:innen sind inzwischen verstummt.\nJedoch ist festzustellen, dass sich heute die Bedingungen für eine effiziente Erinnerungsarbeit verbessert haben. Einerseits hat das Interesse neuer unbelasteter Generationen an NS-Zeit und NS-Terror deutlich zugenommen. Andererseits lassen sich durch neue Projekte – wie das NS-Doku-mentationszentrum oder die »Stolpersteine» – nachhaltige Kenntnisse und Erkenntnisse vermitteln, diee geeignet sind, der „Schlussstrichmentalität“ und der „Geschichtsvergessenheit“ entgegen zu\ntreten.\nDer entscheidende Einfluss von Prägung und Sozialisation auf das Verhalten der Menschen kann im Hinblick auf die Verbrechen in diktatorischen Staaten, wie dem nationalsozialistischen, ebenso diskutiert werden, wie Schuld und Scham der Beteiligten. Das Bildungs- und Erziehungssystem hierfür einzusetzen muss heute vorrangiges Ziel einer wirkungsvollen Erinnerungsarbeit sein.\nDer Vortrag benennt Ziele und Möglichkeiten speziell in Freiburg.\n\nMusikalische Begleitung:\nSängerin Elisa Wehrle und Myrta Bauer, Klavier\nMarlis Meckel\nNach vielen Jahre in leitender Beratungsposition hat sich die Familientherapeutin und Dozentin\nder Aufarbeitung der NS-Zeit angenommen. Sie initiierte die »Stolpersteine in Freiburg« und das NS-Dokumentationszentrum Freiburg.\nmarlis@meckel-fr.de ( mailto:marlis@meckel-fr.de )\nwww.stolpersteine-in-freiburg.de ( https://www.stolpersteine-in-freiburg.de/ )\nAndreas Meckel\nDer Diplom-Volkswirt leitete mehr als drei Jahrzehnte in Düsseldorf ein zwischenstaatliches Wirtschaftsförderungsbüro und arbeitete ehrenamtlich im interkulturellen Bereich. Vor seinem Eintritt in den Ruhestand war er als Repräsentant eines Industrieverbands tätig.\nNeben seiner publizistischen Tätigkeit mit mehreren Buchveröffentlichungen engagiert er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für verschiedenste Projekte der Gedenkarbeit mit Schwerpunkt NS-Zeit.\n\n
URL:https://www.jg-fr.de/events/von-der-idee-zum-projekt-aspekte-der-ns-erinnerungsarbeit-in-freiburg-vortrag-von-marlis-und-andreas-meckel/
CATEGORIES:Veranstaltung
LOCATION:Nußmannstraße 14/Eingang Engelstraße 1, 79098 Freiburg
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.jg-fr.de/wp-content/uploads/2022/10/JKT2022_icon.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR
