Chronologie

Europäische Tag der Jüdischen Kultur 2020
Über viele Jahre hinweg bereicherte das jüdische Leben mit seinen vielfältigen künstlerischen und religiösen Erscheinungsformen das kulturelle Geschehen in Europa. Die Machthaber des Nationalsozialismus löschten jedoch innerhalb kürzester Zeit mit ihrem planmäßig durchgeführten millionenfachen Mord an der jüdischen Bevölkerung jegliches jüdische Kulturleben radikal aus.

Sommerkonzert in der Corona-Zeit auf den Stufen der Synagoge
Seit dem Monat März unterliegen auf Verordnung der Bundes- und der Länderregierungen religiöse und kulturelle Veranstaltungen deutlichen Beschränkungen oder sie müssen sogar ganz unterbleiben. Die Gefährdung der Menschen durch das sich ausweitende Corona-Virus ist in der Einschätzung von Politikern und Virologen höchst besorgniserregend, so dass Publikumsansammlungen nicht geboten erscheinen.

Sukkot im Corona-Krisen-Modus
Text und Fotos: Roswitha Strüber Nicht gänzlich verzichten wollte die Vorstandsvorsitzende der Israelitischen Gemeinde Freiburg Irina Katz angesichts der Corona-Gefahr auf das Feiern des Laubhüttenfestes,

Jom ha Shoah 2020
Jedes Jahr erinnern sich die jüdischen Menschen weltweit an „Jom ha Shoa“ an den millionenfachen Mord der Nationalsozialisten an der jüdischen Bevölkerung. Auch die Freiburger jüdische Gemeinde hat sich in den vergangenen Jahren mit Gedenkveranstaltungen in der Synagoge und letztens auf dem neu gebauten Platz der Alten Synagoge inmitten Freiburgs daran beteiligt.

Ratschen und Tuten in der Synagoge – Purim 2020
Mit Tanz, Theateraufführungen Festmahl, G´ttesdiensten und Verlesen der Megilla Ester feierte die Israelitische Gemeinde Freiburg am 8. und 10. März das diesjährige Purim-Fest. Freude und Frohsinn standen dabei im Mittelpunkt, denn erinnert wurde an die Errettung des Volkes Israel durch Ester, der jüdischen Frau des Perserkönigs Xerxes I.

Gedenkveranstaltung zum 75. Tag der Befreiung von Auschwitz
Von den SS-Wachmannschaften wurden wir nur als Stücke bezeichnet. Ich war das Stück mit der Nummer B 3635, eintätowiert auf meinem linken Unterarm.“ Paul Sobol, Überlebender des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, war auf Einladung des Vorstands der Israelitischen Gemeinde Freiburg am Sonntag, den 2. Februar 2020 von Brüssel nach Freiburg angereist, um über seine Erlebnisse im Dritten Reich und speziell von seiner Inhaftierung in Auschwitz zu berichten.