Synagogenplatz

Konzert | Marjana Plotkina und Sebastian Wohlfarth

Potraits von Sebastian Wohlfarth und Marjana Plotkina
Anlässlich des 84. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 1938 haben die beiden Musizierenden ein feierliches Konzertprogramm zusammengestellt:

  • Henry Eccles: Sonate in g-moll
  • Astor Piazolla: Histoire du Tango, 2 Sätze
  • Burkhard Kommerell: Romanze
  • Gustaf Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
  • Franz Schubert: Arpeggione-Sonate in a-Moll
  • Marjana Plotkina, Klavier
    begann ihre musikalische Ausbildung mit sechs Jahren an der Musikschule für begabte Kinder in Dnjepropetrowsk, Ukraine. Schon bald nahm sie an den nationalen Klavierwettbewerben. Mit zehn Jahren spielte sie zum ersten Mal ein Klavierkonzert mit Orchester.
    1996 siedelte Marjana Plotkina mit ihrer Familie nach Deutschland um und kam nach Heidelberg in die Klavierklasse von Uwe Balser, einem renommierten Pianisten und Musikpädagogen. Sie nahm weiterhin erfolgreich an verschiedenen Klavierwettbewerben teil, so 1998 beim Tonkünstlerwettbewerb in Stuttgart, beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2000 – 2002 (drei erste Preise in Folge) und 2001 beim internationalen Klavierwettbewerb in San Bartolomeo al Mare, Italien (zweiter Preis).
    Marjana Plotkina ergänzte ihre Ausbildung durch Teilnahme an Meisterkursen (Professoren Kämmerling, Margulis, Lehmann und Gililov und acht Jahre in Folge bei dem großen russischen Pianisten Igor Shukow). Sie studierte an der Freiburger Musikhochschule bei Prof. Elza Kolodin und Prof. Vitali Berzon, einem Vertreter der russischen Klavierschule, und schloss ihr Studium 2009 erfolgreich ab. Seit 2001 konzertiert Marjana Plotkina regelmäßig, gibt Klavierabende und Konzerte mit Orchester. Sie war Stipendiatin der Kreissparkasse Limburg, Otmar-Alt-Stiftung Hamm und Richard-Wagner-Stiftung Heidelberg.
  • Sebastian Wohlfarth, Viola
    Sebastian Wohlfarth erhielt seinen ersten Violin-Unterricht im Alter von sechs Jahren. Ab 1985 war Prof. Ildiko Moog, Freiburg seine Lehrerin und ab 1988 unterrichtete ihn Prof. Christian Sikorski, Stuttgart. Ab 1990 wurde – neben der Geige – sein Hauptinstrument die Viola.
    An der Musikhochschule Freiburg und an der Hanns-Eisler-Hochschule Berlin studierte er dann bei Kim Kashkashian. Meisterkurse u.a. bei Nora Chastain, Shmuel Ashkenazy und György Kurtag ergänzten seine Ausbildung.
    Seit seinem Studium ist Sebastian Wohlfarth freischaffender Bratscher. Er konzertiert als Orchester- und Kammermusiker und als Solist. Regelmäßig spielt er beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und beim Kammerorchester Basel. Er ist festes Mitglied des Janus Ensembles.
    Er ist Bratscher des Salagon Quartetts.
Mit diesem Streichquartett übt er eine internationale Konzerttätigkeit aus. CD-Produktionen erschienen bei Harmonia Mundi France.
Das Salagon Quartett arbeitet auch regelmäßig mit Solisten wie Isabelle Faust, Alexander Melnikov und Jean-Guihen Queyras zusammen.
    Seit 2013 ist Sebastian Wohlfarth Bratscher des Ardinghello Ensembles mit Konzerten und CD Produktionen bei MDG und cpo.
    Außerdem ist er engagierter Lehrer für Viola und Violine in Freiburg.

Datum

10.11.2022
Vorbei!

Uhrzeit

19:00

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Veranstaltungsort

Neue Synagoge Freiburg, Gemeindesaal
Nußmannstraße 14/Eingang Engelstraße 1, 79098 Freiburg
Website
https://www.jg-fr.de/
Kategorie
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